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Geschichte Schloss Neustarkenberg

 

12. – 14. Jahrhundert

1165 Michael von Starkenberg taucht als bekannter Turnierreiter in Zürich auf.
Gebhard von Starkenberg (Kreuzritter) bringt eine Kreuzpartikel nach Altstarkenberg.
1217 Die Starkenberger sind staufische Ministeriale
1248 Erhebung der Starkenberger in die Reichsunmittelbarkeit (d.h. sie sind als Landesfürsten direkt dem Kaiser unterstellt); sie werden eines der mächtigsten Adelsgeschlechter im Spätmittelalter im Raum des alten Tirol.
1265 Konrads Bruder Hartmann von Starkenberg - ein bekannter Minnesänger (Darstellung beim Schmieden eines Topfhelmes);
1275 das Kloster Stams wird unter Mithilfe der Starkenberger gegründet,
Stams ist Grabstätte vieler Starkenberger, der fürstlichen Gründer.
1275 Erste Starkenberger Urbare, Vorläufer des Grundbuches.
1296 Heinrich von Starkenberg wird zum ersten Pfleger von Ehrenberg bestellt
Die Linie Heinrichs von Starkenberg beginnt mit der Planung und dem Bau von Neu-Starkenberg.
1310 -1339 Erbauung der Festung Neustarkenberg durch Heinrich von Starkenberg.
1363 siegelt Hans von Starkenberg (Sohn von Konrad und Großneffe von Georg) die Urkunde, mit
der die Grafschaft Tirol durch Margarethe Maultasch an Rudolf den Stifter von Österreich
übertragen wird; die Grafschaft Tirol fällt an die Habsburger, nicht jedoch Starkenberg.

15. Jahrhundert (es ist das gewalttätigste in der Geschichte – Untergang der Starkenberger)

1406 Die Starkenberger sind Mitbegründer des Elefantenbundes zur Absicherung der Adelsherrschaft.
1416 Nach dem Vertrag von Kropfsberg beginnt Friedrich mit der leeren Tasche seinen Machtkampf mit dem Adel als Landesfürst. Die Starkenberger Ulrich und Wilhelm verweigern die Herausgabe ihrer kaiserlichen Lehen an Friedrich. Beginn von Kämpfen und Belagerungen.Ulrich und Wilhelm von Starkenberg reiten unter Albrecht von Habsburg gegen die Husitten
1423 1426 Vernichtungskrieg zwischen den Starkenbergern Ulrich und Wilhelm und Friedrich mit der leeren Tasche.
1425 Rotulus (Neun Meter lange Streitschrift der Starkenberger an König Sigismund mit Berufung auf ihre alten Rechte und um ihre Besitztümer gegen Friedrich mit der leeren Tasche).
Während des Prozesses Verwaltung aller Starkenberger Besitztümer durch die Habsburger.
1426 Friedrich mit der leeren Tasche zerstört Altstarkenberg, die Stammburg der Starkenberger.
Neustarkenberg entgeht der Zerstörung, da zu dieser Zeit den Rottenburgern verpfändet.
Nachdem Ulrich im Kampf um Greifenstein gefallen war kämpfte Wilhelm von Starkenberg, als letzter männlicher Starkenberger aus dem Asyl in der Schweiz bis zu seinem Tod 1452 um sein Recht

Starkenberg 2. Hälfte des 15.Jh. bis 1810

1448-Ende 16.Jh. Starkenberg ist wieder dem Kaiser direkt unterstellt.
1504 Neustarkenberg wird unter den Herren Colaus zur kaiserlichen Hofjagd ausgebaut und erhält
Geldmittel für den Bergbau direkt vom Kaiserhof.
Ende 16. Jh. Umbau der Festung Starkenberg in eine Wirtschaftszentrale mit Meierhof
1698 Erwerb von Starkenberg durch den Grafen Coreth = erhalten Titel: Herr von Starkenberg
1758 Verleihung der Fischereirechte für den Starkenberger See und Betreibung eines
radizierten (an das Haus gebundenen) Gastgewerbes durch Kaiserin Maria Theresia.
1768 Verkauf von Starkenberg nach Wasserschaden vom Grafen Coreth an Josef Strele (Imster
Textilfabrikant und Inhaber sämtlicher Gaststätten von Imst, wo er bereits Bier herstellte).
1795 Bau des Stall- u. Stadlgebäudes (Balken mit Datum 1795 im ehemaligen Kuhstall gefunden)
1803 stirbt der zu einem Drittel an der Strelschen Kompanie beteiligte Josef Strele. Seine Witwe Anna Strele geb. Krainer führt Starkenberg bis zu ihrem Tod 1811. Die Streles waren Führer im Aufstand Andreas Hofers, was ihre Geldmittel erschöpfte.

Gründung der Brauerei Schloss Starkenberg

1810 Verleihung der Bierlieferrechte an Starkenberg durch französische Besatzung, erste urkundlich belegte Lieferung an den Gasthof Lamm in Tarrenz.
1811 Tod der Witwe Strele, ihr Erbe muss auf 7 Kinder aufgeteilt werden. Verkauf von 70 Liegenschaften an Tarrenzer Bauern; Rest von Starkenberg übernimmt ihr Sohn Hansjörg Strele, Bürgermeister von Imst.
1837 Beda Weber beschreibt Starkenberg als blühenden Brauerei-Gasthof mit Biergarten und
Parkanlage mit sehr gutem Bier in einem Buch über Tirol. Werbeträger sind die Stiche von
Johanna Isser; erscheinen in London als Lithographie
1847 Neueinweihung der aus dem Schloß ausgesiedelten Kapelle.
1850 Neubau der Fernpassstraße mit Zufahrt nach Starkenberg
1875 Anschaffung eines Holzfasseichgerätes (in Biermythos heute noch zu bewundern)
1879 Erbschaftskonkurs nach Tod von Georg Stotz (Nachfahre aus Fam. Strele);
1885 Bau der Villa
1888 Der Brauer Hermann Gassner erwirbt Starkenberg gemeinsam mit Andreas Hummel
1891 Am 10. August beleuchtet als erster im Oberland Hermann Gassner Starkenberg mit elektrischen Licht.
1894 Umbau des Wohnhauses Griesegg 2 zu einem Bauernhof mit Stall und Stadel
1896 Erwerb einer Malzschrotmühle mit automatischer Waage
1898 Max Ulrich kauft Starkenberg von Hermann Gassner. Max Ulrich modernisiert Starkenberg mit sehr geringem Eigenkapital. Dies führt 1902 in den Konkurs
1899/1900 Planung eines neuen Maschinenhauses, eines neuen Gär- und Lagerkellers, einer modernen Faß- und Flaschenfüllerei und eines großen Kühlhauses; - Bestellung der dazugehörenden Kältemaschine; Francis-Spiralturbine 12 PS Leistung der Firma Linde – eine der ersten Prototypen dieser Art ist im Biermythos zu bewundern;

20.Jahrhundert Ausbau und Modernisierung der Brauerei Schloss Starkenberg Starkenberg im Besitz der Familien Kapferer, Schatz, Amann, Amoser

1902 Bau des Sudhauses mit einem 22 m hohen Kamin, des ersten Maschinenhauses, des ersten Gär-und Lagerkellers sowie der Faß-und Flaschenfüllerei
1906-1910 Anschaffung einer Maischezentrifugalpumpe mit Gleichstrommotor (4 kw), einer eisernen Braupfanne (Ziemann 80 hl), Einmauerung mit Verkachelung mit direkter Feuerung; Kupferner Maisch- u. Läuterbottich (Ziemann) für 48 hl mit Aufhack- u. Austrebermaschine für Oberantrieb, Anschwänzer und Fernthermometer. Kauf des ersten LKW im Oberinntal durch Carl Kapferer.
1910 Erste Fassung von Quellwasser im Ebnit für die Brauerei Schloß Starkenberg;
1920 Erster Hochbehälter als Quellwasserreservoir
1924 Neubau eines Badezimmers, des E-Werks am Salvesenbaches mit einer Francis-Turbine in der alten Sennerei; Sennerei wird in das Schloss verlegt; erstes Werkstelefon;
eiserner Vorwärmer der Fa. Ziemann mit Isolierung und Einmauerung für Direktfeuerung
1934-1940 Starkenberg besitzt blühende Landwirtschaft, moderne Bierbrauerei, Hotel und
Pension und eigene PKW und LKW, welche bei Kriegsbeginn (Zweiter Weltkrieg)
eingezogen werden
1940 1945 NS-Staat verfügt Einquartierungen im gesamten Areal.
1945 Bis 9.Juli 1945 amerikanische Besatzung in Starkenberg (Verwüstungen und Plünderungen)
  Bis Herbst 1945 französische Besatzung (Verwüstung und Plünderungen)
1952 Bau der Fuchslochbrücke aus Beton
1954-1956 Kanalisierung der Abwässer und Anschluss an das Kanalnetz der Gemeinde Tarrenz.
1958 Bau der Tischlerei und Faßbinderei
1963 Anschaffung eines Dampfkessels mit 240.000 kcal. Leistung, Dreizugkessel, Flammrohr-Rauchrohr (Engelbert Erne, Lauterach)
1963 Ausbau der „Strasslbrücke“ für eine Tragkraft mit über 40 Tonnen
1972 Neubau einer Flaschenfüllerei und Bau eines Hochbehälters für Trinkwasser.
Kauf der ersten halbautomatischen Buchungsmaschine
1982/85 Modernisierung und Teilautomatisierung des Sudhauses und des Gärkellers werden 1982 bestellt und bis Ende 1985 ausgeführt
09.04.1984 Übernahme Starkenbergs durch Dr. Charlotte Amann (Urenkelin von Carl Kapferer, Tochter der Else Dietrich, geb. Schatz)
1985 Erste Brau- und Brennversuche für eigenen Bierschnaps, -brand, -whisky aus Malz- bzw.
Hefemaische. Umgestaltung des ehemaligen Ochsenstalls in ein Spirituosenlager
1986/1988 Private Sanierung der Villa und der Schloßkapelle und Wiedereinweihung 1988
1988 Hangrutschung am „Straßl“ auf Gemeindegebiet von Imst – Bau einer Hangstützmauer bei der Einfahrt am „Straßl“ mit Unterstützung von den Gemeinden Imst und Tarrenz,
1989 Sanierung der landwirtschaftlichen Gebäude.
1989-1993 Bau von 2.000 m² Hallen, Zubau Lagerhalle und Hofüberdachung – Bewilligung 19.01.1989
1989-2005 Revitalisierung des Schlosses, der Villa und der Betriebsgebäude (Ausbau von 14
Wohnungen; Gaststätte mit Verandazubau, Seminarraum, Sonnenterrasse ....)
6.10.1990 Neurenovierter Verwaltungstrakt wird durch Brand der angrenzenden landwirtschaftlichen Gebäude durch Heuselbstentzündung (verantwortlicher Bauer wurde verurteilt) vernichtet
1992 Das Restaurant „ Starkenberger Schloßstube“ wird in den Räumlichkeiten des ehemaligen Restaurantes und späterer jahrzehntelange Verwaltung eingerichtet
1993-1996 Nach zähen Verhandlungen mit der Gemeinde Tarrenz über die Anschlußgebühren für Starkenberg an das öffentliche Abwassernetz - Bau einer eigenen biologischen anaeroben Abwasserabnlage inkl. Wärmerückgewinnung
15.12.1994 Gründung und Geschäftsführung der Starhag Handels GesmbH durch Günther Amann
1995 Bau eines Retentionsbecken für das Abwasser mit 150 m³
1996 Umwidmung von rund 9.000m² von Freiland in Gewerbe- und Industriegebiet am
„Schloßrain“ – wird an die STARHAG zum Bau des HGZ verpachtet.Einrichtung eines eigenen Labors zur Qualitätssicherung in Starkenberg
1996 1996 Am 07.07.1998 Schloß Starkenberg wird unter Denkmalschutz gestellt: „Die Burganlage Neustarkenberg mit dem dominierend wirkenden ehemaligen Bergfried stellt trotz der ab 1810 erfolgten Umbauten für den Brauereibetrieb ein unverzichtbares Dokument für Aufstieg und Sturz eines der bedeutendsten Tiroler Adelsgeschlechter des ausgehenden Mittelalters, der Starkenberger dar. Da die übrigen baulichen Zeugnisse der Starkenberger, die Burganlagen Altstarkenberg und Geratstein, nur mehr in geringen Spuren als Ruinen erhalten sind, kommt der Anlage von Neustarkenberg mit einem auch heute noch nachvollziehbaren, über 650 Jahre hindurch tradierten Baukern eine herausragende Stellung zu, sodass die historische und baukünstlerische Beduetung der Burg Neustarkenberg gegeben ist.
2001-2006 Günther Amann baut als Geschäftsführer der STARHAG das HGZ (Planungsbeginn 1995)
2003-2005 Bau des Biermythos mit Bierschwimmbad, Rittersaal und Museum und Abschluss der
gesamten Schlosssanierung (inklusive Isolierung und Neueindeckung von circa 2000m²
Dachflächen am gesamten Areal Starkenberg). Verschiedene neue Produkte werden als
Biernebenprodukte kreiert und in Zusammenarbeit mit Partnerfirmen (Brennerei Prinz, Bäckerei Eder, Alpienne Kosmetik, etc.) hergestellt
1.Juni 2005 Eröffnung des Biermythos mit 1.Bierschwimmbad der Welt sorgt für Schlagzeilen in der ganzen Welt; über 60 TV-Stationen berichten darüber; Homepage von Starkenberg verzeichnet über 1 Million Besucher im Juni 05; nach den Katastrophen steht Starkenberg für kurze Zeit an dritter Stelle der meist berichteten Ereignisse
2006 Das „alte Museum“ wird zu einem Lager umgebaut nachdem die Museumseinrichtung in den Biermythos integriert wurde.
Tieferlegung der „Fuchslochstraße“, damit Schaffung einer 2. Zufahrtsstraße;
Fassung zweier neuer Quellen am Areal Starkenberg und Bau eines 350m³ Quellsammelbehälters angrenzend an das Leergebindelager im Westen des Betriebsareals
Neuverrohrung sämtlicher Quellzuleitungen;
Befestigung des „Straßls“, der Hauptzufahrtsstraße nach Starkenberg mit einer 100 m langen Natursteinmauer im Bereich des Rutschhanges;
Bau eines Gehweges zur Kapelle
2007 Sanierung der Kapelle und der Villa
Sanierung und Asphaltierung der gesamten Hauptzufahrtsstraße nach Starkenberg, des Schlosshofes und der Parkplätze;
4./5.Sept.2010 Jubiläumsfeier mit Mittelaltermarkt und Feldmesse (Bischof Dr. Scheuer):
700 Jahre Schloss Starkenberg
200 Jahre Brauerei Starkenberg
100 Jahre Starkenberg im Familienbesitz (Kapferer, Schatz, Amann)
2011 Bau eines Erdkellers da im bisherigen Whiskylager im „alten Museum“ zu wenig Platz für die langjährige Holzfasslagerung des Whiskies geworden ist.
2011 Bau einer Whiskywelt wird nach langen Vorarbeiten begonnen

 

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